Ein Garten für Studierende

Gärtnern stellt für Studierende ein gewinnbringendes Angebot dar, nicht zuletzt, weil der Aufenthalt im Freien zunehmende Bedeutung gewonnen hat und Studierende mehr als zuvor nach dem Gefühl für den Sinn und Wert einer Sache streben, welchen man beim Gärtnern auf jeden Fall erfahren kann! Gerade in Zeiten von Corona, in denen die Möglichkeiten allgemein sehr beschränkt sind und auch psychische gesundheitliche Folgen mit sich tragen, ist eine alternative Beschäftigung sehr wichtig!

Gärtnern fördert die mentale Gesundheit, indem beispielsweise Stress reduziert und das Immunsystem gestärkt wird. Aus nachhaltiger Sicht ist es erstrebenswert, sich mit dem Thema Garten zu beschäftigen, um das Bewusstsein für das Saisonale und Regionale in der eigenen Ernährung zu stärken und auch die Besonderheit und den Wert der Natur kennenzulernen. Ein Gartenprojekt deckt damit vier wesentliche Kriterien ab: Gesundheit, Bildung, Stärkung der Gemeinschaft und Nachhaltigkeit!

Zu Beginn der Gartenprojektes war die Gartenfläche an der Galappmühle eine saftig grüne Wiese, die es gemeinsam tatkräftig umzugraben galt, um die Erde aufzulockern und die Grasnarbe zu entfernen. Nach einem anstrengenden Wochenende Ende Mai wurde die Parzelle in einzelne Beete mit Maßen von je 1,5 mal 2,5 Meter aufgeteilt. Dann galt es selbstständig noch einmal das eigene Beet gründlich umzugraben, um Wurzeln und übrige Grasbestände zu entfernen und mit frischer Erde aufzuschütten.

Zu Beginn der Gartensaison haben die meisten der beteiligten Studierenden noch keine oder wenige Erfahrungen mit dem Gärtnern machen können. So gibt es einige Herausforderungen: Was möchte ich anpflanzen? Was muss ich hierbei beachten? Was wird mich erwarten? Zu bedenken ist, dass ein Garten Zeit und Mühe fordert. Gießen sowie Unkraut entfernen sind hierbei Tätigkeiten, die verantwortungsbewusst regelmäßig erledigt werden müssen.

Insgesamt 20 Studierende bewirtschaften gemeinsam 100 Quadratmeter Gartenfläche. Dabei wird die Verantwortung für das eigene Beet getragen und zugleich auch die Verantwortung für die ganze Gartenparzelle geteilt. Zu den Aufgaben gehören Gießen, Unkraut jäten und sich um die Gesundheit der Pflanzen kümmern.

Ein großer Dank geht an den Fachbereichsgarten der TU Kaiserslautern, der das Gartenprojekt großzügig mit Pflanzen unterstützt!

Du hast Interesse ein Teil des gemeinschaftlichen Gartenprojektes zu werden? Melde dich gerne unter nachhaltigkeit@asta.uni-kl.de und beschreibe uns in 2-3 Sätze warum du dich für das Projekt interessierst. Wir freuen uns auf DICH!

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Sprechzeiten nach Vereinbarung
  Raum 46 – 205