Unsere Informationen zur Zusammenführung mit dem Universitätsstandort Landau

Zur Weiterentwicklung der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft und der Überarbeitung des Hochschulgesetzes (HochSchG) hat eine Expertenkommission einen Bericht über Potenziale, Herausforderungen und Chancen abgegeben. In diesem wird der TU Kaiserslautern ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt, während unter anderem für die Universität Koblenz-Landau Weiterentwicklungspotential gesehen wird. Ein konkreter Vorschlag zur Weiterentwicklung der Universität Koblenz-Landau sieht eine engere Kooperation mit der TU Kaiserslautern, bis hin zu gemeinsamen Strukturen, vor. Nach der Veröffentlichung des Expertenberichts gab es zwischen den Hochschulleitungen sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) Gespräche über die Zukunft der Doppeluniversität Koblenz-Landau. Im Herbst 2018 kristallisierte sich heraus, dass vom MWWK eine Fusion der Standorte Kaiserslautern und Landau angestrebt wird. Eine offizielle Bestätigung blieb aus, bis am 12. Februar 2019 der Ministerrat diesen Schritt beschlossen hat. Der AStA begleitet den Prozess kritisch und setzt sich dafür ein, dass studentische Perspektiven im weiteren Prozess angemessen berücksichtigt werden.

Der AStA beschäftigt sich mit der Thematik, da viele von einer solchen Veränderung betroffene Themen für uns Studierende interessant sind: Wie geht es mit den Studiengängen, insbesondere dem Lehramt, weiter? Wie sehen die Verwaltungsstrukturen danach aus? Wie werden die Mittel verteilt? Wir führen dazu Gespräche mit verschiedenen Akteuren (Hochschulleitung, Zentrum für Lehrerbildung, Forscherinnen und Forscher, Landtagsabgeordneten, Wisssenschaftsministerium), um möglichst viele Informationen einzuholen und studentische Standpunkte einzubringen.

25.04.2017

Zusammentreten der Expert*innenkommission zur Weiterentwicklung des rheinland-pfälzischen Hochschulsystems

21.11.2017

In diesem Rahmen wurde mit dem Präsidenten und mit dem Senat gesprochen.

 

10.01.2019

Erstes Gespräch mit der Hochschulleitung:

  • Kommunizierung roter Linien für den AStA
  • Hochschulleitung hat keine Informationen über konkrete Pläne des Ministeriums hinsichtlich eines Umstrukturierungsprozesses

18.01.2019

Eine Gesprächsanfrage mit dem Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) wurde für den 14.02. bestätigt.

Nachdem um den 06.02. erste Gerüchte in Umlauf kamen, dass ein Beschluss über die Zusammenführung mit Landau unmittelbar bevorsteht, hat der AStA auf Eigeninitiative ein Gespräch mit dem Wissenschaftsminister am 11.02. erwirkt. Der zuvor vereinbarte Termin wurde vertagt und wird nun direkt mit Minister nachgeholt.

21.01.2019

Austausch mit dem AStA Landau über den bisherigen Wissensstand.

22.01.2019

Unter Berücksichtigung des Hochschulzukunftsprogramms Rheinland-Pfalz, des Hochschulentwicklungplans der TU Kaiserslautern sowie verschiedener weitere Aspekte hat der AStA eine Stellungnahme zu einer möglichen Fusion verfasst.  

Stellungnahme des AStA

23.01.2019

Der AStA erläutert seine Stellungnahme und berichtet, dass seinem Kenntnisstand die Hochschulleitung keine grundlegenden Informationen in der Angelegenheit hat.

 

24.01.2019

Kommentar des AStA zur Stellungnahme der Hochschulleitung

28.01.2019

07.02.2019

Zur Bündelung der Informationen, Positionen, Stellungnahmen und um eine bessere Übersicht zum Thema Landau anzubieten, hat der AStA diese Informationsseite eingerichtet.

07.02.2019

Kommentar zum Tagesordnungspunkt Prozess zur möglichen Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau

11.02.2019

Auf eigene Initiative hat der AStA ein Gespräch mit dem Wissenschaftsminister erwirkt.

Konkrete Pläne oder Vorstellungen wie eine Zusammenführung zwischen den beiden Standorten aussehen könnte, hat der Minister nach eigener Aussage nicht. Dies sei Sache der Hochschulen.

Stellungnahme des AStA zum Ministergespräch

12.02.2019

Der Ministerrat (Landesregierung) hat auf seiner Sitzung am 12. Februar eine Neustrukturierung der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft beschlossen. Die bisherige Doppeluniversität Koblenz-Landau wird aufgelöst. Der Standort Landau soll mit der TU Kaiserslautern zusammengeführt werden. Der Standort Koblenz soll eine eigenständige Universität im Norden des Bundeslands bilden.

Stellungnahme des AStA zum Beschluss des Ministerrats

Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums

Weitere Stellungnahmen:

13.02.2019

Der Senat hat sich ebenfalls positioniert und greift die Forderung des AStA nach einem Ausstiegsszenario auf.

Stellungnahme des Senats

Der Senat richtet eine Steuerungsgruppe für dieses Thema ein.

14.02.2019

Gegenüber dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Dr. Bernhard Braun hat der AStA scharfe Kritik am bisherigen intransparenten Vorgehen des Wissenschaftsministerium geäußert und die an der TU vorherrschenden Ängste und Sorgen kommuniziert.

Es soll ein weiteres Gespräch vereinbart werden, sobald der AStA und die Fraktion mehr Informationen haben.

18.02.2019

Gegenüber den Abgeordneten der Kaiserslauterer Wahlkreis Thomas Wansch und Andreas Rahm (beide SPD) hat der AStA scharfe Kritik am bisherigen intransparenten Vorgehen des Wissenschaftsministeriums geäußert und die an der TU vorherrschenden Ängste und Sorgen kommuniziert.

Es soll ein weiteres Gespräch vereinbart werden, sobald der AStA und die Abgeordneten mehr Informationen haben.

18.02.2019

Offener Brief zur geplanten Fusion der TU Kaiserslautern mit dem Univ.-Standort Landau

 

19.02.2019

  • Die Grünen möchten die Hintergründe des Themas auf der nächsten Stadtratssitzung am 18. März diskutieren. Eingeladen werden sollen: Vertretungen der Landesregierung, der TU und der Studierendenschaft.
  • Die CDU möchte das Thema auf einer Sondersitzung am 27. Februar behandeln. Es werden massive Nachteile für die TU bei einer Zusammenführung befürchtet. Es sollen eingeladen werden: Hochschulleitung, Mathis Petri (AStA) und Florian Schweizer (AStA und Mitglied des Hochschulrats) sowie der Unternehmer Stefan Wess (Unternehmer, Empolis).
  • Die SPD möchte statt im Stadtrat alle Beteiligten auf einer Bürgerversammlung zu Wort kommen lassen.

20.02.2019

Austausch über Stimmungslage unter den Studierenden zwischen AStA und Fachschaftsvertretungen

21.02.2019

Die Informationsseite der TU Kaiserslautern zur geplanten Zusammenführung mit dem Universitätsstandort Landau geht online.

Der AStA begrüßt die Ankündigung der Hochschule den nun startenden Prozess transparent und offen gestalten zu wollen. 

 

21.02.2019

Gemeinsame Stellungnahme des Präsidenten und des Vorsitzenden der Steuerungsgruppe für eine Zusammenführung Prof. Neuhaus

Stellungnahme

25.02.2019

Offener Brief von Emeritus Wilfried Meyer (FB Chemie): Offener Brief

26.02.2019

Gemeinsames Gespräch des AStA und den studentischen Senator*innen mit der Hochschulleitung über den aktuellen Sachstand und weiteren Prozess.

27.02.2019

Treffen mit der wissenschaftspolitischen Sprecherin Marion Schneid.

27.02.2019

Austausch mit Wissenschaftsminister Wolf hinsichtlich verschiedener Forderungen des AStA sowie zu erwartender Risiken und Probleme bei einer möglichen Zusammenführung. Der Minister erläuterte seine Vorstellung einer starken Technischen Universität mit breiter gesellschaftswissenschaftlicher Säule in der Pfalz vor dem Hintergrund sich verändernder Anforderungen und Rahmenbedingungen gegenüber den Universitäten.

Der Minister skizzierte in groben Zügen den weiteren Ablaufplan: Unter Beteiligung der betroffenen Universitäten werden Steuerungs- und Koordinierungsgruppen gebildet, die sich mit der anstehenden Transformationsprozess befassen sollen. Dabei sollen alle Statusgruppen beteiligt werden.

 

08.03.2019

Anhörung einer Gruppe von Sachverständigen zum Thema im Stadtrat Kaiserslautern:

  • Vizepräsident Poetzsch-Heffter (Hochschulleitung)
  • Kanlzer Lorenz (Hochschulleitung)
  • Prof. Dr. Eggert (Dekan Fachbereich Physik)
  • Florian Schweizer (AStA)
  • Mathis Petri (AStA)
  • Wissenschaftsminister Prof. Dr. Wolf
  • Prof. Dr. Burckhart (Vorsitzender der Expertenkommission)

11.03.2019

Auf der Sondersitzung des Senats am 11. März wurde der folgende Beschluss gefasst:

Senatsbeschluss

Der AStA möchte einen ersten Eindruck zur Stimmung und der Meinung zu diesem Thema auf dem Campus gewinnen.

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Heute hat eine Senatssitzung zur gestern beschlossenen Zusammenlegung stattgefunden. An eine so stark besuchte Senatssitzung konnte sich keiner der...

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Stellungnahme zur Entscheidung des Ministerrates

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Aufgrund der anhaltenden Diskussionen über eine mögliche Fusion der Universitätsstandorte Kaiserslautern und Landau besuchte der Wissenschaftsminister...

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Hochschulleitung und Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) wollen auch weiterhin Lehramtsausbildung in Kaiserslautern.

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Nachdem der AStA bereits vor zwei Tagen eine Stellungnahme zu den Überlegungen bezüglich einer möglichen Zusammenlegung der TU Kaiserslautern mit dem...

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AStA verabschiedet auf seiner 25. Sitzung eine Stellungnahme zu einer möglichen Fusion mit dem Universitätsstandort Landau.

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Forderung Nr. 1

Diskussionen zu einer Umstrukturierung der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft müssen transparent und offen geführt werden. Bevor eine Entscheidung für oder gegen eine Fusion zweier Standorte getroffen wird, muss mit allen beteiligten Stakeholdern, insbesondere den Studierenden, über die Chancen und Risiken diskutiert werden. Es wäre unverantwortlich, zuerst eine solch massive Strukturänderung zu beschließen und danach zu überprüfen, welche Effekte dies mit sich bringt.

Forderung Nr. 2

Im Falle einer Fusion der TU Kaiserslautern mit dem Standort Landau der Universität Koblenz-Landau muss das reguläre Studienangebot an einem Standort ohne Pendeln möglich sein. Dies schließt ein, dass sich die Lehrenden, die zugehörige Verwaltung und die relevanten Gremien am gleichen Standort befinden.

Forderung Nr. 3

Sollen Studiengänge im Zuge einer Umstrukturierung den Standort ändern, so muss für eingeschriebene Studierende eine Studienortgarantie mit einer angemessenen Zeit zum Abschluss des Studiums gewährt werden.

Forderung Nr. 4

Das bestehende Lehramtsstudium für Gymnasien und berufsbildende Schulen an der TU Kaiserslautern muss vollumfänglich, insbesondere inklusive der Bildungswissenschaften, erhalten bleiben. Wenn im Zuge einer Fusion Doppelstrukturen bestehen, muss sichergestellt werden, dass das hohe Ausbildungsniveau der TU Kaiserslautern erhalten bleibt.

Forderung Nr. 5

Im Falle einer Fusion der TU Kaiserslautern mit dem Standort Landau der Universität Koblenz-Landau muss sichergestellt werden, dass die Reputation der TU Kaiserslautern bezüglich Lehre und Forschung nicht leidet.

Forderung Nr. 6

Änderungen an der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft dürfen nicht zu schlechteren Studienbedingungen an der TU Kaiserslautern führen. Insbesondere darf die finanzielle Lage und Personalausstattung der TU Kaiserslautern nicht im Hinblick auf die Unterfinanzierung anderer Standorte verschlechtert werden. Es ist ein Ausbau der Finanzmittel vonnöten.

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