StuPa-Wahl: Wahlbeteiligung nach Fachschaften

Vor dieser Wahl hätte es sicherlich kaum jemand vermutet: Die Fachschaft Mathematik hat nach mehr als 10 Jahren den Status der höchsten Wahlbeteiligung verloren. Nachdem sich in den letzten beiden Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Fachschaft Raum- und Umweltplanung entwickelt hatte, haben in diesem Jahr erstmals die Studierenden aus Gebäude 1 die Nase vorne – und das gleich doppelt. Das Duell hat sich mit der Fachschaft Architektur zu einem Dreikampf weiterentwickelt. Mit einer eindrucksvollen Steigerung der Wahlbeteiligung um 19,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr ist es den Architekturstudierenden gelungen sich knapp vor die Mathematik zu schieben. Raum- und Umweltplanung reichte hier schon ein Zuwachs von „nur“ 9,3 Prozentpunkten um sich den Sieg mit 37,5 Prozent zu sichern. Dies bedeutet die höchste Wahlbeteiligung aller Fachschaften seit mehr als 10 Jahren erzielt. Mit einer Quote von 33,6 bzw. 34,1 Prozent wäre dies auch schon den Fachschaften Mathematik (Steigerung um 2,9 Prozentpunkte) und Architektur gelungen.

Dieses insgesamt gute Ergebnis wird komplettiert durch die Wahlbeteiligungen in den Fachschaften Chemie und Physik, die gegenüber dem Vorjahr ebenfalls noch einmal zulegen konnten und sich auf 18,0 bzw. 19,2 Prozent verbesserten (ein Plus von 2,9 bzw. 1,5 Prozentpunkte).

Demgegenüber war die Wahlquote in den Wirtschaftswissenschaften und in der Informatik um 1,1 bzw. 1,5 Prozentpunkte rückläufig, auch unter den Studierenden der Fachschaften Elektro- und Informationstechnik sowie Sozialwissenschaften war der Andrang an der Wahlurne geringer (-0,3 und -0,7 Prozentpunkte).