Informationen zum Neun-Euro-Ticket

Semesterticket als Neun-Euro-Ticket

  • Das Semesterticket wird ab Juni zum Neun-Euro-Ticket.
  • Das Semesterticket gilt im Juni, Juli und August deutschlandweit im Regional- und Nahverkehr.
  • Es muss kein separates Neun-Euro-Ticket erworben werden!
  • Es wird eine Rückerstattung der Differenz zwischen monatlichen Semesterticketkosten (23,89 Euro) und 9 Euro geben für die drei Monate geben. Wann und wie die Erstattung durchgeführt wird, ist gegenwärtig noch nicht klar.

Aufgrund steigender Energiepreise hat die Bundesregierung beschlossen, dass ab dem 1. Juni ein Neun-Euro-Monatsticket eingeführt wird. Damit wird eine deutschlandweite Nutzung des Regional- und Nahverkehrs möglich sein. Das Ticket wird im Zeitraum von Juni bis August erhältlich sein und jeweils für diese Monate gelten. In Summe kostet ein Ticket für den deutschlandweiten Regional- und Nahverkehr über diesen Zeitraum 27 Euro.

Personen, die schon eine Abokarte haben, wird die Differenz zwischen monatlichem Abopreis und 9 Euro automatisch erstattet.

Neun-Euro-Ticket und Semesterticket

Mit dem Semesterticket wird es möglich sein in den Monaten Juni, Juli und August den Regional- und Nahverkehr deutschlandweit zu nutzen. Es gelten die gleichen Regeln wie für das Neun-Euro-Ticket.

Die Differenz zwischen einem Sechstel der Semesterticketkosten (23,89 Euro) und 9 Euro wird für die Monate Juni, Juli und August erstattet werden. Insgesamt sind das dann wohl 44,67 Euro.

Erstattung der Preisdifferenz

Die Erstattung der Preisdifferenz ist nicht ganz so einfach wie bei normalen Abokunden, bei denen monatlich der Abopreis vom Konto abgebucht wird. Dem VRN sind die Kontodaten der Studierenden nicht bekannt.

Wichtig: Studierende können eine Erstattung NICHT direkt beim VRN erhalten!

Studierende überweisen den Semesterbeitrag an die Landeshochschulkasse. Die Landeshochschulkasse überweist den Anteil des Semestertickets an das Studierendenwerk und das Studierendenwerk überweist das Geld dann an den VRN. Für die Erstattung muss nun der umgekehrte Weg gegangen werden, also vom VRN über das Studierendenwerk an die Landeshochschulkasse. Die Landeshochschulkasse überweist aber nicht einfach Geld auf irgendwelche Konten, sondern macht dies nach Aufforderung bzw. Anweisung durch die Universität. Daher werden die Rückerstattungen nicht direkt an die Studierenden überwiesen.

Ob das Geld am Ende automatisch überwiesen werden kann (die Kontodaten sind durch die letzte Rückmeldung oder Einschreibung, sofern das Geld nicht bar bei der Kasse der Universität eingezahlt wurde, theoretisch bei der Landeshochschulkasse vorhanden) oder ob dies auf Antrag an die Universität unter Angabe von Kontodaten geschehen muss, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen. Wir sind zuversichtlich, dass wir im Austausch mit der Universität zeitnah mehr zu dieser Fragestellung sagen können.