Informationen zum Neun-Euro-Ticket

 

 

  • Semesterticket wird zum Neun-Euro-Ticket.
  • Semesterticket gilt deutschlandweit im Regional- und Nahverkehr im Juni, Juli und August.
  • Es muss kein separates Neun-Euro-Ticket erworben werden.
  • Es wird eine Rückerstattung geben.

Aufgrund steigender Energiepreise hat die Bundesregierung beschlossen, dass ab dem 1. Juni ein Neun-Euro-Monatsticket eingeführt werden soll. Damit soll eine deutschlandweite Nutzung des Regional- und Nahverkehrs möglich sein. Das Ticket soll im Zeitraum von Juni bis August erhältlich sein und jeweils für diese Monate gelten. In Summe kostet ein Ticket für den deutschlandweiten Regional- und Nahverkehr über diesen Zeitraum 27 Euro.

Personen, die schon eine Abokarte haben, sollen die Differenz zwischen monatlichem Abopreis und 9 Euro automatisch erstattet bekommen.

Damit das Ticket tatsächlich eingeführt werden kann, ist die Zustimmung des Bundesrats erforderlich. Dieser behandelt das Ticket auf seiner Sitzung am 20. Mai.

Neun-Euro-Ticket und Semesterticket

Wir verstehen das Semesterticket grundsätzlich als monatliches Aboticket und sind der Überzeugung, dass die für Abonnements des Regional- und Nahverkehrs angekündigte Preisreduzierung sowie eine deutschlandweite Gültigkeit auch auf das Semesterticket angewandt werden muss.

Vorbehaltlich einer gesetzlichen Regelung gehen wir davon aus, dass die Differenz zwischen einem Sechstel der Semesterticketkosten (143,36) und 9 Euro für die Monate Juni, Juli und August zu erstatten sind. Insgesamt wären das dann wohl 44,68 Euro.

Erstattung der Preisdifferenz

Die Erstattung der Preisdifferenz von Semesterticket und 9 Euro ist nicht ganz so einfach wie bei normalen Abokunden, bei denen monatlich der Abopreis vom Konto abgebucht wird. Dem VRN sind die Kontodaten der Studierenden nicht bekannt.

Studierende überweisen den Semesterbeitrag an die Landeshochschulkasse. Die Landeshochschulkasse überweist den Anteil des Semestertickets an das Studierendenwerk und das Studierendenwerk überweist das Geld dann an den VRN. Für die Erstattung muss nun der umgekehrte Weg gegangen werden, also vom VRN über das Studierendenwerk an die Landeshochschulkasse. Die Landeshochschulkasse überweist aber nicht einfach Geld auf irgendwelche Konten, sondern macht dies nach Aufforderung bzw. Anweisung durch die Universität. Daher werden die Rückerstattungen nicht direkt an die Studierenden überwiesen.

Ob das Geld am Ende automatisch überwiesen werden kann (die Kontodaten sind durch die letzte Rückmeldung oder Einschreibung, sofern das Geld nicht bar bei der Kasse der Universität eingezahlt wurde, theoretisch bei der Landeshochschulkasse vorhanden) oder ob dies auf Antrag an die Universität unter Angabe von Kontodaten geschehen muss, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen. Wir sind zuversichtlich, dass wir im Austausch mit der Universität zeitnah mehr zu dieser Fragestellung sagen können.

 

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