Beratungsangebot

Der Arbeitsbereich Sozialberatung unterstützt Studierende, die mit dem Studierendensein verbundenen rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen zu klären. Es hilft Studierenden bei der Lösung wirtschaftlicher Probleme, die im Zusammenhang mit einem Studium auftreten. Eine umfassende, vor allem rechtzeitige Sozialberatung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung wirtschaftlich und sozial begründeter Studienzeitverzögerungen bzw. Studienabbrüchen.

AdressatInnen der Beratung sind Studieninteressierte vor Aufnahme und Studierende in allen Phasen ihres Studiums sowie deren Angehörige.

Die Sozialberatung umfasst ein breites Themenspektrum. Sie lässt sich grob in drei Bereiche unterteile:

Finanzielle Rahmenbedingungen des Studiums:

  • Studienfinanzierung durch die eigene Erwerbstätigkeit: Hier stehen Fragen zur Sozialversicherung, zum Steuer und Arbeitsrecht im Vordergund.
  • Unterhalt, Sozialleistungen und andere Hilfen: BAföG, Stipendien, Wohngeld, Kindergeld oder Darlehen.
  • Sonstige Ansprüche: zum Beispiel Rundfunkgebührenbefreiung, Telefonsozialtarif. 

Besondere rechtliche Regelungen für Studierende:

  • Fragen zur Krankenversicherung in unterschiedlichen Phasen des Studiums und bei Auslandssemestern, zu gesetzlichen und privaten Versicherungsformen.
  • Fragen des Ausländerrechts wie Aufenthaltsbewilligung, Arbeitserlaubnis
  • Erziehungsgeld, Kindergeld und Anspruch auf Kinderbetreuung.
  • Hochschul- und sozialrechtliche Fragen zum Nachteilsausgleich bei einem Studium mit Behinderung werden euch hier beantwortet.
  • Fragen des Mietrechts wie Untermietverhältnisse, kurzfristige Vermietung, Renovierungspflichten

Soziale Probleme in besonderen Lebenssituationen:

  • Beispielhaft sei hier die Situation studentischer Eltern oder Studierender mit besonderen finanziellen Problemen genannt. Für diese Studierenden geht es um Fragen der Studienorganisation und oftmals um die Entscheidung über eine Beurlaubung vom Studium und deren Konsequenzen: Einige Sozialleistungen fallen weg, während andere erstmals beantragt werden können.