Das Referat „Studium und Lehre“ setzt sich für eine hohe Studienqualität an der TU Kaiserslautern ein. Dazu gehört die Beratung von Studierenden bei prüfungsrechtlichen Problemen sowie der Austausch mit Fachschaften und Uni-Gremien.

Prüfungs- und Studienberatung

Bei Fragen zum Studienverlauf, z. B. „Welche Vorlesung soll ich im dritten Semester hören?“, wendet ihr euch am besten an euren Fachschaftsrat. Wenn euch dort nicht weitergeholfen werden kann oder die Probleme die Auslegung eurer Prüfungsordnung betreffen, dann ist das Referat „Studium und Lehre“ der richtige Ansprechpartner. Probleme könnten etwa sein:

  • Ein Drittversuch wurde nicht bestanden und der Prüfungsanspruch ging verloren.
  • Eine Prüfung entspricht nicht den Vorgaben der Prüfungsordnung oder des Modulhandbuchs.
  • In der Einsichtnahme werden eure Rechte nicht beachtet; z. B. bekommt ihr keine Kopie/Fotografie eurer Klausur.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Problemfälle, die wir hier nicht alle einzeln aufführen können. Wenn ihr ein Problem in Bezug auf Prüfungsangelegenheiten habt oder vielleicht Hilfe beim Formulieren eines Widerspruch oder eines Härtefallantrags1 benötigt, helfen wir gerne weiter.

Um euch schnell und effektiv helfen zu können, solltet ihr uns eine E-Mail mit dem folgenden Inhalt schreiben:

  1. Was ist das Problem?
  2. In welchem Studiengang seid ihr eingeschrieben?
  3. Wenn ihr das wisst: Nach welcher Prüfungsordnung studiert ihr?

Viele Fragen können wir euch direkt beantworten. Außerdem können wir anonym eine rechtliche Einschätzung zum individuellen Fall einholen.

1Härtefallantrag: Im Sinne des Nachteilsausgleichs wird es Studierenden ermöglicht, beim Prüfungsausschuss einen sogenannten Härtefallantrag einzureichen. Landlläufig wird unter dem Begriff Härtefallantrag der Antrag auf einen dritten (letzen) Versuch verstanden. Entgegen dieser Annahme setzt der Antrag jedoch voraus, dass der Antragsteller bzw. die Antragsstellerin eine persönliche Härte vorweisen kann. Beim endgültigen Nichtbestehen einer Prüfung und der damit einhergehende Verlust des Prüfungsanspruches im Studiengang handelt es sich jedoch nicht um eine Härte im Sinne des Nachteilsausgleichs. Die Gründe für einen Härtefallantrag können vielfältig und individuell sein und es sollte auch einiges beachtet werden. Deshalb ist es empfehlenswert, dass ihr euch dabei von uns helfen lasst.

Austausch zum Thema „Studium und Lehre“

Es gibt verschiedene Akteure an der Universität, die sich für eine hohe Qualität von Studium und Lehre einsetzen. Wir versuchen, mit diesen im Gespräch zu bleiben. Vonseiten der Verwaltung und Hochschulleitung sind beispielsweise der Vizepräsident für Studium und Lehre, das Referat Qualität in Studium und Lehre oder die Hauptabteilung 4 regelmäßige Gesprächspartner. Im Jahr 2017 haben wir es beispielsweise gemeinsam mit der Hauptabteilung 4 geschafft, eine Übersicht über die Rechte bei Klausureinsichtnahmen zu erstellen und an der Universität bekannter zu machen. Institutionalisiert findet dazu beispielsweise ein- bis zweimal im Jahr eine Gesprächsrunde mit der Verwaltung und einmal im Jahr ein Café mit der Hochschulleitung statt.

Es gibt neben dem AStA-Referat „Studium und Lehre“ noch viele weitere Studierende, die sich für eine hohe Studienqualität einsetzen. Allen voran müssen die Fachschaftsräte genannt werden, die die Vertretung der Studierendenschaft auf Fachbereichsebene darstellen, aber auch die studentischen Mitglieder in Senat und Fachbereichsräten oder deren Kommissionen sind wichtige Partner. Wir versuchen gemeinsam, die dringendsten Probleme auszumachen und dafür Lösungen zu erarbeiten, Auch stehen wir gerne beratend zur Seite oder organisieren Schulungsangebote. Im Jahr 2017 hat so z. B. eine Schulung zu unserer internen Systemakkreditierung stattgefunden und Anfang 2018 wurde vom Referat „Studium und Lehre“ ein Schulungsseminar des studentischen Akkreditierungspools organisiert.